Zum vierten Mal in Folge gewann Michael van Gerwen am Wochenende den Titel bei den Dutch Darts Masters in Maastricht. „The Green Machine“ bezwang im Finale Steve Beaton deutlich mit 6:1. „The bronzed Adonis“ Beaton hatte vorher im Halbfinale überraschend Peter Wright mit 6:4 besiegt. „MVG“ hatte es parallel mit Michael Smith zu tun. Dieser ging schnell mit 2:0 ín Führung und hatte auch Chancen auf ein 3:0, aber die Nummer 1 der PDC-Welt schlug ab dann zurück und gewann alle weiteren Legs und zog mit 6:2 ins Finale ein.

Die größte Hürde für van Gerwen galt es im Viertelfinale zu überwinden. Als Gegner wartete mit Daryl Gurney einer der Top-Spieler der letzten Monate, der ja mittlerweile auch schon an der Tür zu den Top10 geklopft hat. „Superchin“ zeigte einmal mehr seine tolle Verfassung in diesem Jahr und zwang van Gerwen am Ende in den Decider. Hier verpasste der Nordire einen Matchdart nur durch ein Bounce-Out. Der Niederländer nutzte danach wie gewohnt seine nächste Chance und sicherte sich das Weiterkommen.

Aus deutscher Sicht gab es viel Licht und Schatten. Sehr stark spielte an diesem Wochenende Martin Schindler. Der Berliner zeigte einmal mehr, dass er zur Zeit von den Ergebnissen klar die deutsche Nummer 1 ist. In der ersten Runde schlug er den englischen Nachwuchsmann Chris Quantock mit 6:4, was man sicherlich als Pflichtaufgabe bezeichnen kann. In der zweiten Runde wartete dann der walisische Topspieler Gerwyn Price auf „The Wall“. Schindler spielte stark auf und schlug am Ende Price mit 6:5. Im Achtelfinale war dann allerdings Schluss gegen den späteren Finalisten Steve Beaton.

Neben Schindler scheiterte auch Nico Blum an Beaton. Der 16-jährige Kölner spielte eine tolle Qualifikation und hatte es dann eben direkt mit Beaton zu tun. Hier behielt der Oldie gegen den Youngster am Ende mit 6:4 die Oberhand. Blum ist aber der beste Beweis, dass in Deutschland von den ganz jungen Spielern auch einiges nachrückt.

Max Hopp, mit 21 Jahren ja knapp jünger als Schindler wie in diesen Tagen ja gerne hervorgehoben wird spielte den höchsten Average von allen Erstrundenverlieren mit knapp über 100. Allerdings reichte das gute Scoren nicht gegen Gegner Kirk Shepherd. Der ehemalige WM-Finalist war cleverer auf die Doppel und schickte Hopp damit erneut ohne Erfolgserlebnis mit 4:6 nach Hause. Man könnte vielleicht den Sieg in der Quali als Erfolg feiern, aber insgesamt ist das Jahr 2017 bisher eine einzige Enttäuschung für den Wahlsachsen.

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