Rob „Voltage“ Cross wurde am 21. September 1990 in Prembury in England geboren. Bekannt ist er in der Darts-Szene ebenso für seinen kometenhaften Aufstieg wie für sein schiefes Grinsen am Board, gerne, wenn er ein Doppel verfehlt. Der dreifache Vater lebt im englischen Hastings. Kein Spieler hat in seinem ersten Profijahr für so viel Furore gesorgt wie Rob Cross. Der gelernte Elektriker (deswegen der Spitzname „Voltage“) spielte lange Zeit nur nebenbei Darts, entschied sich dann aber nach einem tollen Auftritt bei den UK Open 2016, es als Profi zu versuchen. Er gewann die Challenge Tour 2016, und erhielt dadurch ab 2017 seine zweijährige Tourkarte. Sein großes Vorbild ist Phil Taylor.Mehr erfahren

Rob Cross begann mit elf Jahren Darts zu spielen. Schon mit 15 konnte er erste regionale Erfolge verbuchen, machte aber dann als Jugendlicher anderthalb Jahre Pause. Als er dann mit 20 Vater wurde, setzte der Engländer erneut 18 Monate aus.. Aber er konnte es dann aber doch nicht lassen. 2015 trat Cross erstmals auf der großen Bühne in Erscheinung, als er sich beim World Masters in die Runde der letzten 48 spielte. Für Furore sorgte er dann in der Saison 2016. Als Amateur stoß er bis unter die letzten 32 der UK Open vor, wo er dann mit 5:9 gegen den späteren Sieger Michael van Gerwen verlor, der in dieser Partie einen 9-Darter spielte. Aufgrund dieses Erfolgs entschied Cross sich, die Challenge Tour der PDC zu spielen und zu sehen, wie gut er denn wirklich ist. Er gewann drei von 16 Turnieren, schloss die Order of Merit auf Platz eins ab und sicherte sich so seine zweijährige Tourkarte. 2017 ging es dann so richtig los für den Hobbyangler. Bei den ersten beiden UK Open Qualifiern spielte Cross sich unter die letzten 64, bei Event drei und vier jeweils unter die Top 16, bevor er beim fünften Qualifikationsturnier erst im Halbfinale mit 4:6 gegen Simon Whitlock ausschied. Zuvor hatte Cross unter anderem Jelle Klaasen, Robert Thornton, James Wade und Dave Chisnall besiegt. Beim sechsten und letzten UK Open Qualifier kam er erneut unter die letzten 64. Als starker 15. der UK Open Order of Merit qualifizierte er sich lockerleicht für die UK Open 2017. Dort erreichte er nach Siegen über Johnny Haines und Ryan Searle das Achtelfinale, in dem er sich dem späteren Sieger Peter Wright mit 6:10 geschlagen geben musste. Wie 2016 verlor Cross bei den UK Open also gegen den späteren Sieger. Es ging gut weiter für Voltage. Im März gewann er das dritte Event der Players Championship, konnte also nach nicht mal drei Monaten Profitour seinen ersten Titel einheimsen. Im Finale besiegte der Engländer seinen Landsmann Mervyn King mit 6:5. Es folgten weitere Erfolge wie die Viertelfinalteilnahmen bei gleich drei Events der European Tour, bevor Cross im Mai seinen zweiten Turniersieg bei der PDC feierte. Einen Tag nach seiner 3:6-Halbfinalniederlage beim elften Event der Players Championship gegen Peter Wright gewann er das zwölfte Turnier dieser Serie, besiegte dabei im Endspiel Ian White mit 6:5. Beim World Matchplay siegte Cross zum Auftakt gegen Ian White (10:7), bevor er sich im Achtelfinale Adrian Lewis mit 8:11 geschlagen geben musste. Sein erstes Finale auf der European Tour erreichte Cross bei den German Darts Grand Prix im September. Nach überzeugenden Siegen über Jan Dekker (6:3), Mensur Suljovic (6:2), Ian White (6:2) und Benito van de Pas (6:3) musste er sich Michael van Gerwen mit 3:6 geschlagen geben. Cross gewann das 19. und das 21. Event der Players Championships, schlug dabei im Finale Peter Wright (6:2) respektive Adrian Lewis (6:3). Nach diesen Siegen hatte er sich in nicht einmal zehn Monaten unter die Top 32 der Order of Merit gespielt. Bei der European Darts Trophy erreichte er erneut das Finale, verlor allerdings wieder gegen Michael van Gerwen (4:6). Auch bei der European Championship stand „Voltage“ im Endspiel, besiegte auf dem Weg dahin Martin Schindler (6:0), Dave Chisnall (10:7), Michael Smith (10:4) und Daryl Gurney (10:4). Im Finale zog er wieder einmal gegen Michael van Gerwen den Kürzeren (7:11). Cross qualifizierte sich fürs World Series of Darts Finale und kam nach Siegen über Johnny Clayton und Kyle Anderson ins Viertelfinale, das er mit 4:10 gegen MVG verlor. Auch beim Grand Slam hatte er gegen van Gerwen im Viertelfinale das Nachsehen (13:16). Wenn Cross bisher in einem PDC-Finale war, hat er entweder gewonnen oder gegen Michael van Gerwen verloren. Bei der Generalprobe für die WM, den Players Championship Finals, gewann Cross gegen Robert Owen (6:2), Steve Lennon (6:2), Adrian Lewis (10:6) und James Wade (10:6), um dann im Halbfinale überraschend mit 8:11 an Johnny Clayton zu scheitern. Nach den Players Championship Finals rangierte Cross auf Platz 20 der Weltrangliste.

Wenn man bedenkt, was bei der WM folgte, war die Debütsaison von Cross nur ein kleiner Vorgeschmack.Voltage startet mit einem klaren 3:0 über den Japaner Seigo Asada, bevor er in einem der besten Zweitrundenspiele der WM-Geschichte Michael Smith mit 4:3 besiegte, sich dabei zwei Matchdarts gegenüber sah. Nach einem klaren 4:1 im Achtelfinale gegen John Henderson, führte er auch in der Runde der letzten Acht schon mit 4:1, ließ Dimitri van den Bergh dann aber bis auf 4:4 herankommen. Am Ende hatte Cross aber die stärkeren Nerven und gewann mit 5:4. Im Halbfinale folgte dann ein denkwürdiges Spiel gegen Titelverteidiger und Topfavorit Michael van Gerwen. Bis zum 4:4 brachten beide Spieler die Sätze nach Hause, in denen sie den Anwurf hatten. Dann schaffte MVG das Break zum 5:4, obwohl Cross in diesem Satz schon mit 2:0 geführt hatte, spielte dabei einen 11- und einen 12-Darter. Doch dann zeigte MVG Nerven, vergab im folgenden Satz zehn Darts auf Doppel und gab diesen mit 1:3 ab. Im Entscheidungssatz zeigten dann beide Spieler Nerven, am Ende aber setzte sich Cross im Sudden-Death-Leg mit 6:5 durch, obwohl van Gerwen insgesamt sechs Matchdarts hatte. Im Endspiel schlug Voltage dann Rekordweltmeister Phil Taylor bei dessen letzter WM klar mit 7:2, spielte dabei eine Average von 107,67 Punkten und hatte eine fantastische Doppelquote von 60 Prozent. Nach seinem ersten Profijahr, das er mit dem WM-Titel krönte, rangierte Rob Cross in der Weltrangliste auf Platz drei.

Rob "Voltage" Cross

Informationen & Statistiken

Name Cross
Vorname Rob
Spitzname The Voltage
Land England
Geburtsdatum 21.09.1990
Geburtsort Prembury
Familie verheiratet 
vorher ausgeübter Beruf Elektriker
PDC-Rang 3
beste PDC-WM-Platzierung Weltmeister 2018
Darts / Ausrüster 22g Rob Cross / Target
Einlaufmusik Gruppe Arrow
Einlaufmusik Titel Hot Hot Hot

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