An diesem Wochenende standen die PDC Players Championships 11 und 12 in Milton Keynes an. Samstag zeigte sich Peter Wright gut von der bitteren Niederlage im Finale der Premier League erholt und sicherte sich seinen 8. Titel 2017. Am Sonntag feierte Shooting-Star Rob Cross seinen zweiten Turniersieg auf der Tour, nachdem er tags zuvor noch im Halbfinale an Wright gescheitert war. Aus deutscher Sicht verlief das Wochenende sehr bescheiden, nicht so für unsere Nachbarn aus Österreich.

 

PC 11

Am Samstag schlug Wright nach einem Freilos in Runde eins zunächst Joe Murnan denkbar knapp mit 6:5, bevor er Vincent van der Voort (6:2), Ryan Searle (6:1) und Jeffrey de Graaf (6:2) ohne Probleme bezwang. Im Halbfinale zeigte Snakebite dann sein ganzes Können und besiegte Rob Cross mit 6:3, wobei der Schotte einen fantastischen 3-Dart-Average von 120,7 hinlegte. Im Endspiel traf Wright auf Daryl Gurney, der im Halbfinale die positive Überraschung des Tages, Andy Boulton, mit 6:2 besiegte. Wright ließ Gurney keine Chance und siegte nach 5:0-Führung letztendlich mit 6:3. Snakebite scheint die Niederlage gegen Michael van Gerwen in der Premier League gut verkraftet zu haben.

Der einzige deutsche Teilnehmer war an diesem Tag Martin Schindler, der in Runde eins knapp mit 5:6 gegen Mark Webster verlor. Maik Langendorf hatte kurzfristig fürs Wochenende abgesagt und Max Hopp mal wieder Pech mit seiner Flugverbindung. Der Flug vom Maximiser fiel aus, somit schaffte die deutsche Nummer eins es nicht rechtzeitig nach Milton Keynes. Vielleicht wird Hopp ja in Zukunft darüber nachdenken, nicht ganz so kurzfristig anzureisen.

Besser lief es für unsere österreichischen Freunde. Mit Zoran Lerchbacher, Rowby-John Rodriguez und Michael Rasztovits gewannen gleich drei Österreicher ihre Erstrundenpartie. Mensur Suljovic hatte in Runde eins ein Freilos (dank der Absagen von Hopp und Langendorf) und griff somit erst in der zweiten Runde ein. Hier besiegte er Peter Jaques klar mit 6:1. Zoran Lerchbacher und Michael Rasztovits folgten Österreichs Nummer eins mit ihren Siegen gegen Benito van de Pas respektive Chris Quantock. Für Rodriguez war in Runde zwei gegen John Henderson Schluss.

Das Achtelfinale erreichte aus dem Trio dann aber nur Suljovic, der Henderson im Boardfinale mit 6:2 schlug. Rasztovits unterlag Bryan de Hoog mit 5:6, Lerchbacher musste sich Jonny Clayton mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben.

Für Suljovic war dann nach seinem 6:2-Achtelfinalsieg über Kyle Anderson in der Runde der letzten Acht gegen Überraschungsmann Andy Boulton Schluss. Suljovic verlor 3:6, wobei Boulton für seine sechs Legs genau sechs Darts auf Double brauchte.

 

PC 12

Rob Cross zeigte sich am Sonntag gut erholt von seiner Halbfinalniederlage gegen Peter Wright am Vortag. In Runde eins siegte der Engländer mit 6:4 gegen den mittlerweile eingetroffenen Max Hopp. In seiner zweiten Partie hatte Cross keine Probleme mit Tony Newell (6:1) und auch im Boardfinale gegen James Wade musste Cross beim 6:2 nicht zittern. Im Achtelfinale besiegte er dann in einer hochklassigen Partie Mensur Suljovic mit 6:4, bevor er in der Runde der letzten Acht Darren Webster beim 6:1 keine Chance ließ. Mit dem gleichen Ergebnis besiegte Cross dann auch Kim Huybrechts im Halbfinale. Das Endspiel gewann er dann nach einer engen Partie mit 6:5 gegen Ian White, wobei White vier Matchdarts ausließ.

Martin Schindler kassierte gegen Michael Smith in Runde eines einen Whitewash. Auch Rowby-John Rodriguez und Michael Rasztovits mussten sich in der ersten Runde gegen Darren Webster respektive Adrian Lewis geschlagen geben. Zoran Lerchbacher hingegen spielte sich mit Siegen über Cristo Reyes (6:5) und Jimmy Hendriks erneute ins Boardfinale, welches er dann aber knapp mit 5:6 gegen Mickey Mansell verlor.

Positiv hervor tat sich noch Dave Chisnall, dem in seinem Boardfinale gegen Darren Webster ein 9-Darter gelang. Er verlor die Partie aber trotzdem mit 3:6. Auch James Wilson zeigte mit seiner Halbfinalteilnahme, dass ihm die dreimonatige Pause offensichtlich gut getan hat.

(SCH)

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