Michael van Gerwen hat den Grand Slam of Darts gewonnen. Im Finale in Wolverhampton besiegte die Nummer eins der Welt Peter Wright mit 16:12. Für MVG ist es der dritte Grand-Slam-Titel sowie der 26. Sieg in Folge. Die letzte Niederlage musste der Niederländer im Oktober in der ersten Runde des World Grand Prix gegen John Henderson einstecken.

 

Die WM rückt näher und Michael van Gerwen befindet sich in Topform. Nur in seinem Gruppenspiel gegen Rob Cross (6:5) hatte der Niederländer Schwierigkeiten, ansonsten marschierte er straight zum Titel.

In der Gruppe hatte MVG es mit Ross Montgomery (BDO), Joe Murnan und Rob Cross zu tun. Nach einem ungefährdeten 5:1 gegen Montgomery zum Auftakt war van Gerwen gegen „The Voltage“ am Rande einer Niederlage. 2:4 lag er gegen den Newcomer des Jahrzehnts zurück, hatte beim Stand von 3:4 zwei Matchdarts gegen sich. Aber Cross vergab beide auf Doppel 20 und MVG drehte die Partie. Zum Abschluss der Gruppenphase gab es dann ein 5:2 gegen Joe Murnan.

Im Achtelfinale traf van Gerwen auf Debütant Steve Lennon, den er ohne Probleme mit 10:3 schlug. In der Runde der letzten Acht kam es zum zweiten Duell mit Rob Cross. Wieder hielt der Engländer gut mit, auch wenn er diesmal nicht am Sieg kratzte. Mit 16:13 setzte sich MVG durch. Im Halbfinale kam es zum Duell des besten Spielers der Welt gegen den besten Spieler aller Zeiten. Phil Taylor spielte gut, hatte seinem Nachfolger an der Spitze der Dartswelt aber beim 8:16 dann doch zu wenig entgegen zu setzen.

Im Endspiel hielt Peter Wright die Partie bis zum 10:10 ausgeglichen, aber MVG dann aber ziehen lassen. Am Ende stand für die Nummer eins im Endspiel ein Average von 102,18 und eine Doppelquote von 51,61 Prozent zu Buche. Sein Turnier-Average liegt bei starken 105, 57 Punkten.

 

Deutsche Teilnehmer gab es keine. Für den besten deutschsprachigen Darter, Mensur Suljovic, endete das Turnier im Viertelfinale. Dort unterlag er Gary Anderson mit 12:16, der dann im Halbfinale eine bittere Niederlage gegen seinen Rivalen Peter Wright erlebte. Trotz 14:8-Führung verlor er noch mit 15:16.

Nächste Woche geht es mit dem Finale der Players Championship weiter, bevor am 14. Dezember die WM startet.

(SCH)

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