Max „Maximiser“ Hopp wurde am 20. August 1996 in Idstein geboren. Er ist momentan die deutsche Nummer eins im Darts-Sport. 2015 gewann er als erster Deutscher die Junioren-Weltmeisterschaft. Hopp ist zudem der erste Deutsche, der sich dreimal hintereinander für die PDC-WM qualifizieren konnte. Bei seinem Debüt 2012 war er außerdem der zweitjüngste WM-Teilnehmer überhaupt. Der „Maximiser“ lebt mit seiner Lebenspartnerin Christin Jahn und deren Kind in Kottengrün im Sächsischen Vogtland. Jahn ist ebenfalls eine erfolgreiche Darts-Spielerin, war unter anderem Deutsche Meisterin. Seinen Lebensmittelpunkt ins Mutterland des Darts nach England zu verlegen, ist für Hopp daher keine Option. Er brauche seine vertraute Umgebung und Freunde um sich herum, wie er der Zeitung „Die Welt“ sagte.

Hopp spielte als Kind leistungsorientiert Handball. Nach einem Sturz auf den Kopf verhinderte aber eine Bänderverletzung im Nackenbereich eine weitere Ausübung dieses Sports. Ein paar Monate nach der niederschmetternden Diagnose brachte Hopps Vater dem damals 12-Jährigen von einer Reise ein Darts-Board mit. Schnell wurde der Filius zu gut für seinen Vater – neue Gegner mussten her. Mit 13 gewann Hopp sein erstes großes Turnier im Jugendbereich, die WDF Winmau Dortmund Open. Fortan verbrachte der Youngster noch mehr seiner Zeit mit dem Wurf auf die Schweineborsten. Für die Schule blieb dabei wenig Zeit. Hopp verließ diese mit dem Hauptschulabschluss. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Hopp auch international erstmals für Furore sorgte. Beim WDF World Cup 2011 der Junioren erreichte er sowohl das Einzel- als auch das Mixedfinale. Allerdings musste er sich in beiden Fällen mit dem zweiten Platz zufrieden geben. 2012 gewann er dann bei der WDF Jugend Europameisterschaft in Antwerpen seinen ersten größeren Titel. Er setze sich im Finale mit 3:2 gegen den Niederländer Jeffrey de Zwaan durch.

Im November des gleichen Jahres machte Hopp bei den Dutch Darts Masters durch Siege über Terry Jenkins und Steve Beaton auf sich aufmerksam, bevor er sich schließlich Paul Nicholson geschlagen geben musste. Hätte er auch gegen Nicholson gewonnen, wäre er über die European Order of Merit für die Weltmeisterschaft der PDC qualifiziert gewesen.

Da Hopp aber wenig später den Western European Qualifier gewinnen konnte (Finalsieg gegen Maik Langendorf), durfte er dann doch an der WM teilnehmen. Der Maximiser war damit der zweijüngste WM-Teilnehmer der Geschichte, nur Mitchel Clegg war bei seiner Teilnahme noch ein paar Monate jünger.

Der 16-jährige Hopp gewann sein Vorrundenspiel gegen Charl Pietersen aus Südafrika mit 4:1, um dann in der ersten Runde auf Denis Ovens zu treffen. Hopp führte 1:0 und 2:1, zeigte dann aber Nerven und gab sechs Sätze in Folge ab, sodass er am Ende mit 2:3 gegen den erfahrenen Engländer verlor.

Angestachelt durch die erste WM-Teilnahme nahm Hopp 2013 an der Q-School teil, um sich eine PDC-Tourkarte zu erspielen. Der Deutsche konnte allerdings an keinem der vier Q-School-Tage überzeugen und verpasste die Tourkarte klar.

Im November des gleichen Jahres machte Hopp bei den Dutch Darts Masters durch Siege über Terry Jenkins und Steve Beaton auf sich aufmerksam, bevor er sich schließlich Paul Nicholson geschlagen geben musste. Hätte er auch gegen Nicholson gewonnen, wäre er über die European Order of Merit für die Weltmeisterschaft der PDC qualifiziert gewesen.

Da Hopp aber wenig später den Western European Qualifier gewinnen konnte (Finalsieg gegen Maik Langendorf), durfte er dann doch an der WM teilnehmen. Der Maximiser war damit der zweijüngste WM-Teilnehmer der Geschichte, nur Mitchel Clegg war bei seiner Teilnahme noch ein paar Monate jünger.

Der 16-jährige Hopp gewann sein Vorrundenspiel gegen Charl Pietersen aus Südafrika mit 4:1, um dann in der ersten Runde auf Denis Ovens zu treffen. Hopp führte 1:0 und 2:1, zeigte dann aber Nerven und gab sechs Sätze in Folge ab, sodass er am Ende mit 2:3 gegen den erfahrenen Engländer verlor.

Angestachelt durch die erste WM-Teilnahme nahm Hopp 2013 an der Q-School teil, um sich eine PDC-Tourkarte zu erspielen. Der Deutsche konnte allerdings an keinem der vier Q-School-Tage überzeugen und verpasste die Tourkarte klar.

Dafür qualifizierte sich Hopp 2013 für den zweiten Event auf der European Tour in Sindelfingen und besiegte in Runde eins Dragutin Horvat klar mit 6:1. In seiner zweiten Partie musste der „Maximiser“ sich dann aber Dean Winstanley mit 3:6 geschlagen geben. Hopp konnte über die landesinternen Qualifikationen auch an den European Darts Open und den Austrian Darts Open teilnehmen, verlor aber jeweils in Runde eins. Dennoch qualifizierte er sich durch diese kleineren Erfolge erstmals für die European Championship. Trotz 3:1-Führung in Runde eins gegen Paul Nicholson unterlag er am Ende aber mit 4:6. Bei der German Darts Championship schlug er in Runde eins Mark Walsh mit 6:4, verlor dann aber seine zweite Partie mit 3:6 gegen Jamie Caven. Beim deutschen Qualifikationsturnier zur PDC-WM 2014 verlor Hopp im Halbfinale gegen Andree Welge. Allerdings qualifizierte sich der „Maximiser“ über die European Order of Merit dann doch noch für das Jahreshighlight. In Runde eins bekam Hopp es mit der damaligen Nummer neun der Welt, Robert Thornton, zu tun. Der Deutsche spielte ordentlich, zog aber dennoch den Kürzeren und verlor mit 1:3. Nach der WM war Hopp auf Platz 76 der Geldrangliste, also nicht unter den Top 64, die zur Teilnahme an allen Turnieren berechtigt sind. Somit musste es der „Maximiser“ erneut über die Qualifying School versuchen. Doch auch dieses Mal klappte es für den jungen Deutschen nicht.

Trotzdem sollte 2014 ein prägendes Jahr in der Karriere des Max Hopp werden. Der Idsteiner stellte seine Ernährung um und begann, an seiner Fitness zu arbeiten. Er habe gemerkt, dass er fit sein müsse, um sich konzentrieren zu können, sagte Hopp im Dezember 2014 in einem Interview mit der „FAZ“. Hopp verlor 25 Kilo – aus dem Stereotyp-entsprechenden übergewichtigen Darter wurde ein Leistungssportler. Große Erfolge blieben aber zunächst aus. Zwar qualifizierte sich Hopp für die meisten European-Tour-Events, schied aber bis auf beim European Darts Grand Prix, bei der er eine Zweitrundenniederlage gegen Dave Chisnall kassierte, immer in Runde eins aus. Hopp gewann das deutsche Qualifikationsturnier zur WM 2015, die Bull’s Super League. Im Finale besiegte er Sascha Stein mit 10:8. Da sich der „Maximiser“ aber auch über Order of Merit für die WM qualifizierte, durfte auch Stein zur WM fahren. Außerdem musste Hopp durch die Qualifikation über die Geldrangliste nicht in der Vorrunde ran, sondern war gleich für die erste Runde qualifiziert. In dieser traf er auf Mervyn King. Gegen den an Nummer zehn gesetzten Engländer spielte Hopp die wohl beste Partie seiner bis dato noch jungen Karriere. In einem hochdramatischen Match siegte er durch ein 5:3 im fünften Satz dank eines 161er-Finishes, das ihn vor dem Sudden Death in dieser Partie bewahrte.

Mit diesem Sieg löste Hopp in Deutschland so etwas wie eine leichte Darts-Euphorie aus. Seine Pfeile in einem Online-Shop waren über Nacht ausverkauft, die Einschaltquoten im deutschen Fernsehen waren hoch wie nie. PDC-Chef Barry Hearn sagte später über Hopp: „Wenn Max unter die besten 16 der Welt kommt, wird das bei euch passieren, was Boris Becker Ende der Achtziger mit Tennis geschafft hat.“ Davon war und ist Hopp allerdings noch ein ganzes Stück entfernt. Sein überraschender Erfolg 2015 war wohl etwas zu viel für ihn. Denn in seiner zweiten Partie zeigte der „Maximiser“ Nerven und verlor glatt mit 0:4 gegen Vincent van der Voort. Durch das Erreichen der zweiten Runde stand Hopp nach der WM auf Platz 62 der Geldrangliste, was ihm automatisch eine zweijährige Tour-Karte einbrachte. Beim ersten Qualifikationsturnier zu den UK Open besiegte Hopp Kevin Painter, Ian White und Michael Smith und erreichte somit sein erstes Viertelfinale bei einem PDC-Event. In diesem unterlag er Brendan Dolan mit 5:6. Bei den UK Open musste Hopp aufgrund seines Ergebnisses bei den Qualifikationsturnieren erst in Runde drei einsteigen, wo er allerdings trotz einer 7:5-Führung noch mit 7:9 gegen Kim Huybrechts verlor. Besser lief es bei einem Players-Championship-Turnier in Barnsley. Hopp gewann gegen Jamie Bain, Mensur Suljovic, Dave Ladley und Ian White, und zog erneut in ein Viertelfinale ein. Dort verlor er mit 1:6 gegen den amtierenden Weltmeister Gary Anderson. Zusammen mit Jyhan Artut spielte Hopp 2015 erstmals beim World Cup of Darts für Deutschland. Nach Siegen über Indien und Österreich hatte das Duo im Viertelfinale allerdings keine Chance gegen England. Mehr erfahren

2015 gelang Hopp auch sein erster offizieller 9-Darter – bei einem Qualifikationsturnier für den Riesa-Event der European Tour. Im Hauptturnier erreichte Hopp nach Siegen über Kevin McDine und Mervyn King das Achtelfinale, das er mit 2:6 gegen Justin Pipe verlor. Bei der PDC World Youth Championship konnte Hopp sich durch Siege über Stephen Rosney, Berry van Peer, Kenny Neyens, Jeffrey de Zwaan und Dean Reynolds ins Finale vorspielen, das er dann auch mit 6:5 gegen Nathan Aspinall gewann. Hopp ist damit der erste deutsche Dartsweltmeister überhaupt und der jüngste Spieler, der sich diesen Titel sicherte. Dieser Erfolg trug nicht gerade dazu bei, die Erwartungen an Hopps Abschneiden bei der WM 2016 niedrig zu halten. In der ersten Runde wartete der starke Niederländer Benito van de Pas auf den Deutschen. Einige Medienvertreter ließen sich dazu hinreißen, wo einem leichten Auftaktspiel für Hopp zu schreiben. Das war natürlich Quatsch. Am Ende siegte van de Pas verdient mit 3:1.

Die Saison 2016 verlief mittelmäßig für Hopp, der sich oft und gerne Rat von Darts-Legende Rod Harrington holt. Neben einem Viertelfinale bei einem Event der Players Championship in Barnsley und dem Erreichen des Achtelfinals bei der Gibraltar Darts Trophy konnte er ein Event der PDC Development Tour in Deutschland gewinnen. Im Finale besiegte er dort Steve Lennon mit 4:2. Das Erreichen des Viertelfinals beim European Matchplay in Hamburg ist vielleicht der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere. Nach Siegen über Ian White und Terry Jenkins musste Hopp sich in der Runde der letzten Acht Peter Wright mit 4:6 knapp geschlagen geben. Darüber hinaus gab es viele frühe Niederlagen für den Maximiser, der allerdings erstmals in seiner Karriere bei der World Series of Darts und beim Grand Slam dabei sein durfte. Bei der World Series of Darts verlor er in Runde eins trotz 5:3-Führung noch mit 5:6. Beim Grand Slam schied er in einer Gruppe mit Michael van Gerwen, Brendan Dolan und Martin Adams aus, nachdem er nur gegen Adams gewann. Im belgischen Hasselt bei der Europameisterschaft gewann Hopp in Runde eins gegen Benito van de Pas, bevor er sich James Wade glatt geschlagen geben musste.

Bei der WM konnte sich Hopp in Runde eins mit 3:1 gegen Vincent van der Voort durchsetzen, der aber auch offensichtlich mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Dennoch zeigte der Maximiser mit einem Average von 94,59 und einer Doppelquote von fast 60 Prozent eine gute Leistung. Aber wie schon 2015 konnte der Deutsche seine tolle Auftaktleistung nicht bestätigen. Gegen Kim Huybrechts verlor er mit 0:4, spielte dabei einen Punkteschnitt von gerade mal 87,57 und traf nur 26,32 Prozent seiner Würfe auf die Doppelfelder.

Die Saison 2017 ist für Hopp bisher eine einzige Enttäuschung. In der Weltrangliste ist er einige Plätze abgerutscht, befindet sich momentan nur noch auf Rang 42.

Zu Beginn des Jahres verpasste der Maximiser wieder die Qualifikation für die UK Open. Viel schmerzlicher dürfte es für Hopp aber gewesen sein, dass er darüber hinaus auch diverse Events der European Tour verpasste, weil er in der Qualifikation scheiterte. Nur für fünf von zwölf Events konnte er sich qualifizieren. Hopp verpasste somit die European Championship in Hasselt und auch die WM, da der Maximiser auch abseits der European Tour kaum ein Bein auf die Erde bekam. Der einzige Erfolg 2017 war das Erreichen des Viertelfinals beim World Cup of Darts an der Seite von Martin Schindler, wo das deutsche Team nach dem Auftaktsieg gegen Nordirland noch Brasilien besiegen konnte, bevor man knapp gegen die Niederlande verlor. Dieses gute Ergebnis brachte dem Maximiser allerdings leider nichts für die Order of Merit.
Dank einer – ob seiner Leistungen umstrittenen – Wildcard durfte Hopp in Las Vegas sein Debüt auf der World Series feiern. Er verlor allerdings schon in Runde eins mit 3:6 gegen Dave Richardson. Auch für die World Series Finale erhielt Hopp eine Wildcard. Nach einem überraschenden 6:2 gegen Adrian Lewis zum Auftakt unterlag er in Runde zwei Michael van Gerwen mit 1:6. Nach seiner schwachen Saison hatte Hopp noch zwei Möglichkeiten, sich für die WM zu qualifizieren. Er musste entweder Juniorenweltmeister werden oder aber beim letzten Qualifikationsevent der PDPA unter die letzten Drei kommen. Bei der Junioren-WM unterlag er im Achtelfinale Kenny Neyens mit 2:6 und bei seiner letzten Chance in Minehead gleich in Runde eins gegen den relativ unbekannten Stephen Burton mit 1:5. Somit verpasst der Maximiser erstmals seit seiner ersten WM-Teilnahme 2013 das Jahreshighlight.

Sven Scharf

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Max „Maximiser“ Hopp

Informationen & Statistiken

Name Hopp
Vorname Max
Spitzname Maximiser
Land Deutschland
Geburtsdatum 20.08.1996
Geburtsort Idstein / Deutschland
Familie ledig
vorher ausgeübter Beruf Groß- und Außenhandskaufmann
PDC-Rang 45
beste PDC-WM-Platzierung Zweite Runde 2015
Darts / Ausrüster 22g Max Hopp / Bull´s
Einlaufmusik Gruppe DJ Kicken
Einlaufmusik Titel Yaya Kolo Song

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