Während die Topstars und damit die „Katzen“ der PDC beim Shanghai Darts Masters ihr ohnehin eher prall gefülltes Preisgeldkonto auffüllten, gelang es „daheim“ in England einigen „Mäusen“ auf den Tischen zu tanzen bei den beiden letzten Players Championship Turnieren in Barnsley.

Am Samstag gelang Darren Webster der doch etwas überraschende Sieg im Finale gegen Daryl Gurney. Für den „Demolition Man“ war es erst der zweite Turniersieg bei der PDC, sein Debüt-Titel datiert aus dem Jahr 2005. Im Finale gewann er klar mit 6:1 gegen „Superchin“, während er im Halbfinale sehr hart gegen Kyle Anderson fighten musste. Eine 5:1 Führung (incl. sieben Matchdarts) egalisierte der Australier Anderson und vergab dann sogar selbst sechs Matchdarts.

Positiv aus deutscher Sicht war das Abschneiden von Maik Langendorf. Zum ersten Mal in seiner PDC-Karriere erreichte er ein Achtelfinale. Besonders beeindruckend war dabei sein 6:5 Sieg gegen den in den letzten Wochen sehr stark spielenden Michael Smith. Allerdings war nach dem Sieg über den „Bully Boy“ eine Runde später Schluss. John Henderson stoppte Langendorf mit 6:5, aber letzterer darf trotzdem sehr zufrieden sein und darauf in den nächsten Wochen aufbauen.

Das Turnier am Sonntag entwickelte sich wie so oft ganz anders als das am Vortag. Der spätere Sieger Joe Cullen war dabei weniger eine Überraschung, sondern mehr sein Finalgegner: Zoran Lerchbacher spielte sein wohl bisher mit Abstand bestes Profiturnier bei der PDC. Der Österreicher schlug in seinen sieben Spielen unter anderem Robert Thornton und Mark Webster. Im Finale musste er sich dann nur hauchdünn mit 5:6 dem „Rockstar“ geschlagen geben. Die konstanteste Leistung an beiden Tagen absolvierte wohl Daryl Gurney. Nach der Finalniederlage am Samstag, war diesmal im Halbfinale gegen Cullen Schluss. Wie für Webster am Vortag, war es auch erst der zweite Turniersieg für Cullen.

Einmal mehr eine Enttäuschung war die Leistung von Max Hopp. Er konnte zwar jeweils ein Spiel gewinnen, musste aber dann an beiden Tagen die Segel streichen. Am Samstag musste er zunächst mit fremden Pfeilen antreten, da seine Koffer nicht rechtzeitig ankamen. Man kann zwar sagen, dass Hopp viel Reisepech hat in diesem Jahr, aber seine Leistungen machen nicht nur uns wenig Hoffnung, dass da kurzfristig ein Turnaround zu erwarten ist.

Martin Schindler musste sich ebenfalls an beiden Tagen in Runde eins verabschieden. Am Samstag verlor er mit 4:6 gegen Justin Pipe, am Sonntag mit 5:6 gegen Nathan Aspinall. Maik Langendorf musste nach seinem Achtelfinale am Samstag in Runde eins gegen den Vortagssieger Webster ran und verlor mit 1:6.

 

 

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